Stiftung Hohenroth - Heimat im Alter
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Neues aus dem Stiftungsbeirat 2019

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Auch heuer wieder hat der Stiftungsbeirat in seiner Sitzung am 24.04.2019 Gelder für Sonderbetreuungen, wie z.B. Tagesausflüge, für die Hohenrother Senioren genehmigt. Insgesamt konnten für das Jahr 2018 46.696,16 € an Senioren- und Pflegeprojekte der Dorfgemeinschaft ausgeschüttet werden. Ausführlich befasste sich der Stiftungsbeirat auch mit der Lage auf den Finanzmärkten.

Zu Beginn der Sitzung wurde Herr Bernhard Roth als neues Mitglied im Stiftungsbeirate begrüßt. Herr Roth ist gleichzeitig Vorsitzender des Angehörigenrates der SOS-Dorfgemeinschaft Hohenroth. Die Mitglieder des Beirats freuen sich auf die Zusammenarbeit. Weitere Mitglieder von Elternseite sind nach der Neuwahl wie bisher Herr Helmut Rogler und Herr Michael Volkland.

Stiftungsverwalterin Petra Träg konnte auch für 2018 über eine erfreuliche Weiterentwicklung  berichten. Das Stiftungskapital stieg in diesem Jahr durch zahlreiche Zustiftungen – nicht nur aus dem Elternkreis - um ca. 229.000.- € (Vorjahr 125.000.-€.) Auch die Spendeneingänge waren im gleichen Zeitraum mit ca. 35.000.- € (Vorjahr ca. 14.000) erfreulich hoch. Wir danken allen Spendern und Stiftern auf das Herzlichste!

Für die Senioren- und Pflegeprojekte in der SOS-Dorfgemeinschaft Hohenroth konnten 46.696,16 € (Vorjahr 35.990,87 €) ausgeschüttet werden.

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Der auch heuer wieder ungewöhnliche Anstieg ist auf das hohe Spendenaufkommen zurückzuführen. Der Stiftungsbeirat traf, wie schon in den vergangenen Jahren, Vorsorge, um die Leistungsfähigkeit der Stiftung zu stärken, indem er ein Drittel der Erträge in die freie Rücklage einstellte. Auf diese Weise flossen dem Stiftungskapital im Laufe der Jahre nun bereits ca. 85.000€ zu, die im Bedarfsfall auch ausgeschüttet werden könnten. Der gesamte Jahresabschluss wurde vom Stiftungsbeirat einstimmig genehmigt. 

Auf Vorschlag des Dorfleiters beschloss der Stiftungsbeirat einstimmig, die auszuschüttenden Mittel in diesem Jahr nur teilweise zu verwenden. Folgende Projekte wurden genehmigt:

- Sonderbetreuungen im Haus Adelmann, Burgsinn (z.B. Angehörigenbegleitung,
  Tagesausflüge, Begleitung in Krisensituationen) 3.500.-€
- Unterstützung bei besonderem Hilfebedarf (z.B. Betreuung in der „Stube“,  
  Einzelbetreuung, Begleitung bei  Gesundheitsfürsorge, Arztbesuche, wenn das Ausmaß die
  generellen Anforderungen an die Hausmütter übersteigt) 9.500.-€.
- Fahrdienste zwischen Burgsinn und Hohenroth 7.000.-€

Mit diesen zusätzlichen Betreuungsleistungen kann den Senioren und den Betreuten mit  erhöhtem Pflegebedarf eine Betreuungsqualität gewährleistet werden, wie sie ohne die Mittel der Stiftung nicht möglich wäre.

Der Rest in Höhe von ca. 26.000.-€ wird für Investitionen in die Innenausstattung des neuen Zentrums für das nächste Jahr zurückgestellt. Die im Vorjahr genehmigte Finanzierung der Ausbildung einer Mitarbeiterin zur Pflegerin  wird erst im laufenden Jahr erfolgen.

Auf Nachfrage erläuterte die Stiftungsverwalterin, wie der SOS-Kinderdorf-Verein über die Verbuchung den Nachweis erbringt, dass die Ausschüttungen auch tatsächlich so wie beschlossen verwendet werden. Sie werden von der Stiftung zweckgebunden für die Dorfgemeinschaft Hohenroth an den SOS-Kinderdorf-Verein überwiesen, der die Teilbeträge für die einzelnen genehmigten Projekte auf die entsprechenden Kostenstellen bucht, von denen sie nur zum genehmigten Zweck abgerufen werden können. Die Stiftung erhält vom SOS-Kinderdorf-Verein darüber eine Zuwendungsbescheinigung und zwar separat für jedes einzelne Projekt.

Die Stiftungsverwalterin informierte die Beiräte ausführlich über ihre Einschätzung der Lage auf den Finanzmärkten. Ihr Fazit:

Die Zinsen in Europa werden auch in 2019 unverändert niedrig bleiben, in den USA wird der Zinserhöhungstrend ausgesetzt. Die europäische Konjunktur wird sich etwas abkühlen, was aber für die Börse keine Überraschung mehr ist. So ist zu erwarten, dass nach dem positiven ersten Börsenquartal die Börsenkurse sich nicht mehr großartig verändern werden. Anders sieht es jedoch aus, wenn die weltweiten Handelsstreitigkeiten eskalieren, vor allem wenn Europa bzw. Deutschland in den Fokus der USA geraten sollten. Um in dieser Situation sowohl sicher anzulegen, als auch ausreichende Erträge zu erzielen, ist es für  die Investitionen der Stiftung entscheidend, die Qualität der Anlagen und die Diversifikation in Assetklassen und innerhalb dieser in unterschiedlichen Laufzeiten und Konzepte gut zu berücksichtigen..

Die Stiftungsverwalterin teilte mit, dass der Stiftung in nächster Zeit eine testamentarische Zuwendung von erheblicher Höhe zufließen wird. Sobald bekannt ist, welche Vermögenswerte dieses umfasst, wird sich der Stiftungsbeirat mit der Frage beschäftigen, wie damit zu verfahren ist.