Stiftung Hohenroth - Heimat im Alter
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10 Jahre Stiftung Hohenroth - Heimat im Alter

Am 13.12.2006 war es endlich soweit, die Stiftung Hohenroth – Heimat im Alter wurde gegründet. Mit Herzblut haben sich Eltern der Betreuten in der Dorfgemeinschaft dafür eingesetzt, dass die Voraussetzungen geschaffen werden, damit ihre Angehörigen – auch wenn sie nicht mehr in der SOS-Dorfgemeinschaft arbeiten können - so lange wie möglich in Hohenroth eine Heimat haben.

Zum 10-jährigen Jubiläum der Stiftung Hohenroth - Heimat im Alter gratulieren wir ganz herzlich.

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Der 10. Geburtstag der Stiftung ist aber auch eine wunderbare Gelegenheit "Danke" zu sagen. Danke an die Eltern und an den Angehörigenrat der SOS-Dorfgemeinschaft Hohenroth für das Engagement, mit dem die Stiftung über viele Jahre geplant, dafür gekämpft und sie dann auch gegründet wurde. Wir können uns noch lebhaft an den Gründungsakt, die Unterzeichnung der Errichtungsurkunde und der Satzung erinnern, die Stiftungsbeiräte sind dazu nach München gekommen. Wir können uns aber auch gut an die Vorphase erinnern, in der Karl-Heinz Weigand, der damalige Leiter der SOS-Dorfgemeinschaft Hohenroth, eine Umfrage bei den Angehörigen gestartet hat, wer bei der Gründung mit dabei ist und wie die weitere Entwicklung des Stiftungskapitals aussehen wird. Es wurde von Anfang an konkret geplant und zeigte die Ernsthaftigkeit der Angehörigen, mit der Stiftung die finanzielle Basis zu schaffen, damit den Bewohnern individuelle Hilfe, Betreuung und Begleitung auch im Alter und bei Pflegebedürftigkeit ermöglicht werden kann.

Nach 10 Jahren ist das Stiftungskapital auf über € 1,8 Mio. angewachsen. Dafür allen ein herzliches Dankeschön, für die finanzielle Unterstützung, aber auch für Ihr vielfältiges Engagement auch im eigenen, persönlichen Umfeld auf die Stiftung aufmerksam zu machen. Ebenso danken wir den Stiftungsbeiratsmitgliedern für Ihren ehrenamtlichen Einsatz.
Es war keineswegs zu früh die Stiftung ins Leben zu rufen, denn seit 2006 nahm der Bedarf an besonderen alters- und behindertenbedingten Fördermaßnahmen zu. Und so wurden die Stiftungsmittel z.B. für den Umbau von Haus Adelmann, Pflegemaßnahmen und Bewegungsangebote, Fahrdienste, Sanitärumbauten oder auch den Lift für Rollstuhlfahrer als Einstiegshilfe in den Bus, um nur einige Hilfen zu nennen. Dass dies alles realisiert werden konnte, dafür danken wir allen Förderer von Herzen.

Dass die Stiftung kontinuierlich wächst, zeigt, dass die Angehörigen und Freunde der Dorfgemeinschaft Hohenroth die Notwendigkeit dazu sehen, weil in Zukunft der Hilfebedarf weiter steigen wird. Auch wenn derzeit die Zinsen niedriger sind als bei Gründung der Stiftung, so ist uns für die Zukunft nicht bange, denn die Stiftung ist auf Ewigkeit ausgerichtet, eine Niedrigzinsphase wird aber nicht ewig dauern.
Was die Stiftung Hohenroth - Heimat im Alter aber auch in Zukunft braucht, sind Menschen, die sich weiterhin dafür einsetzen. Sei es durch weitere Zustiftungen, die das Stiftungskapital vergrößern, sei es durch die Mitarbeit im Stiftungbeirats oder einfach, dass die Freunde der SOS-Dorgemeinschaft aus dem eigenen Erleben heraus erzählen, was in Hohenroth alles bewirkt wird und so weitere Menschen mit ihrer Begeisterung anstecken. Wir werden von unserer Seite ebenso mithelfen, dass die Stiftung im Fokus bleibt.

In diesem Sinne wünschen wir der Stiftung Hohenroth - Heimat im Alter weiterhin ein segensreiches Wirken.

Petra Träg