Stiftung Hohenroth - Heimat im Alter
Ihr Browser ist veraltet! Installieren Sie einen neuen Browser oder verwenden Sie Google Chrome Frame um diese Seite in vollen Zügen genießen zu können.

Neues aus dem Stiftungsbeirat

Bildschirmfoto 2017-06-12 um 09.57.43

Am 28.04.2017. traf sich der Stiftungsbeirat zu seiner diesjährigen Sitzung. Die Stiftungsverwalterin berichtete über das Geschäftsjahr 2016 und die bisherige Entwicklung in 2017. Erträge in Höhe von 19.810,88 € konnten – sehr zur Freude des neuen Vorsitzenden -  für die Senioren- und Pflegeprojekte der Dorfgemeinschaft ausgeschüttet werden. Intensiv diskutiert wurde über die Geldanlagestrategie vor dem Hintergrund der weiterhin niedrigen Zinsen und unkalkulierbaren Entwicklung der Aktienmärkte.

Der Stiftungsbeirat hat einen neuen Vorsitzenden: Herr Mario Kölbl wurde am 1. Juli 2016 zum Gesamtleiter der SOS-Dorfgemeinschaft Hohenroth berufen. Damit übernahm er satzungsgemäß den Vorsitz im Stiftungsbeirat. Auch für 2016 konnte die Stiftungsverwalterin Petra Träg über eine erfreuliche Weiterentwicklung  berichten. Das Stiftungskapital stieg durch viele Zustiftungen von Anfang 2016 bis April 2017 um ca. 159.000.-€ (Vorjahr 147.000.-€.) Auch die Spendeneingänge waren im gleichen Zeitraum mit ca. 10.000.-€ erfreulich hoch. Für die Senioren- und Pflegeprojekte in der SOS-Dorfgemeinschaft Hohenroth konnten 19.810,68€ (Vorjahr 22.781,13€) ausgeschüttet werden.

Pflegebad-alt

Der Stiftungsbeirat traf wieder, wie schon in den vergangenen Jahren, Vorsorge, um die Leistungsfähigkeit der Stiftung zu stärken, indem er ein Drittel der Erträge in die freie Rücklage einstellte. Auf diese Weise flossen dem Stiftungskapital im Laufe der Jahre bereits 68.227,24€ zu! Auf Vorschlag des Dorfleiters werden die Gelder in diesem Jahr für zwei Vorhaben ausgegeben. Der Großteil der Mittel wird für die zum jetzigen Zeitpunkt dringend anstehende seniorengerechte Sanierung der Bäder im Haus B verwendet. Aus dem Etat der Dorfgemeinschaft hätte diese Maßnahme jetzt nicht finanziert werden können. Darüber hinaus wird eine Seniorenfreizeit für solche Betreute finanziert, die auf Grund ihres Alters und ihrer besonderen Einschränkungen nicht zu den normalen Tagesausflügen mitfahren können und für die keine anderen Finanzierungsmöglichkeiten vorhanden sind. Intensiv diskutiert wurde der von Eltern eingebrachte Vorschlag, direkt in das zu bauende Zentrum für Menschen mit erhöhtem Betreuungsbedarf zu investieren. Nach Abwägung aller Argumente beschloss der Stiftungsbeirat, das Stiftungskapital nicht für diese Maßnahme einzusetzen, da dadurch die Handlungsfähigkeit der Stiftung sehr eingeschränkt würde. 

Bildschirmfoto 2017-06-12 um 09.55.15

Ebenso ausführlich wurde über die Geldanlagemöglichkeiten vor dem Hintergrund des niedrigen Zinsniveaus bei Anleihen und der höheren Erträge bei Aktienanlagen diskutiert. Dabei wurden auch die steigende Volatilität der Aktienmärkte und das Zinsänderungsrisiko berücksichtigt. Der Stiftungsbeirat beschloss einstimmig, den Aktienfondsanteil am Stiftungsvermögen auf 1/3 zu erhöhen. 2/3 sollen in Renten- und Immobilienwerten angelegt werden.

Der Stiftungsbeirat erwartet, dass mit dieser Anlagestrategie die Ziele „Kapitalerhalt“ einerseits und „Ertragserzielung zur Erfüllung des Satzungszwecks“ andererseits gleichermaßen längerfristig verwirklicht werden können. Wir danken allen Spendern und Stiftern auf das Herzlichste, da sie mit Ihren Zuwendungen dafür sorgen, dass unsere Stiftung für die Zukunftsaufgaben gut gerüstet bleibt