Stiftung Hohenroth - Heimat im Alter
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Gute Betreuung - unsere Stiftung hilft

Unserer Stiftung „Hohenroth – Heimat im Alter“ ist es ein Anliegen, dass  Bewohner Hohenroths auch im Alter und bei Pflegebedürftigkeit in ihrer Hausgemeinschaft bleiben können. In ihrer Konzeption  „Ganzheitliche Betreuung bis ins Alter“ hat die Dorfgemeinschaft die organisatorischen Voraussetzungen dafür geschaffen.  Für  die Hauseltern und  Familienhelfer ist das eine anspruchsvolle  Aufgabe, die nicht leicht zu bewältigen ist! In den Hausgemeinschaften, in denen aktuell Bewohner mit erhöhtem pflegerischen Bedarf wohnen, zeigt sich, wie  stark das Betreuungspersonal dadurch  beansprucht wird.

Eine Hausmutter berichtet: „Unser Senior ist mittlerweile fast blind, er braucht auf all seinen Gängen Begleitung, vor allem wenn er das Haus verlässt. Der Pflegeaufwand wegen seiner altersbedingten Gebrechen hat immer mehr zugenommen. Wir wollen auch gerne am Wochenende gemeinsam Ausflüge machen – das ist ohne zusätzliche Unterstützung kaum mehr möglich.“ Aus Mitteln der Stiftung „Hohenroth – Heimat im Alter“ kann hier die Zahl der Arbeitsstunden der Familienhelferin aufgestockt werden. Die Hauseltern werden entlastet, ihre Kraft wird frei, um die Betreuung des pflegebedürftigen Seniors auf hohem Niveau zu gewährleisten. Und ein  Herzenswunsch der Hauseltern kann auch in Erfüllung gehen – die gemeinsamen Ausflüge werden erleichtert.

In einem anderen Haus wohnt seit vielen Jahren  ein mittlerweile älterer Herr, der wegen häufiger schwerer Anfälle die Hauseltern, Familienhelferin und Haushaltshilfe über die Maßen belastet und die Mobilität der übrigen Bewohner behindert. Die Nebenwirkungen der schweren Medikamente und der Alterungsprozess haben dazu geführt, dass er den Alltag nicht mehr alleine schafft. Er kann die Treppe nicht mehr alleine gehen, ja manches Mal nicht mehr von Tür zu Tür. Seinen bisherigen Arbeitsplatz in der Werkstatt kann er nur noch am Vormittag besuchen, danach ist er erschöpft und bleibt nachmittags im Haus. Wochenendunternehmungen  sind vor diesem Hintergrund eine große Herausforderung, oft ganz unmöglich.

Hier ist dringend Unterstützung angesagt, wenn die Hausgemeinschaft möglichst lange zusammen bleiben soll. Unsere Stiftung ermöglicht es, dass für die Nachmittage und an jedem zweiten Wochenende eine Zusatzbetreuung finanziert werden kann. Das Seniorenhaus in Burgsinn wird in die Betreuung eingebunden. So kann ein Stück Normalität in den Familienabläufen erreicht werden  und am Wochenende auch mal – so wie früher – ein Museum oder ein Tierpark besucht oder auch gemeinsam gewandert werden.

Waren es also früher die Sachausgaben – für Badumbau, Pflegebetten und altersspezifische Hilfsmittel -  für die Stiftungsmittel eingesetzt wurden, so treten heute immer mehr die Ausgaben für Betreuungsleistungen in den Vordergrund. In diesem Jahr werden sogar die gesamten Erträge der Stiftung in Höhe von ca. 22.000.-€ für Personalausgaben zur Verbesserung der Betreuung älterer und kranker Bewohner verwendet. Für zusätzliche Personalstunden bei Arztfahrten, zur Sonderbetreuung einzelner Bewohner mit hohem Pflegebedarf, um eine Tagesstruktur an Nachmittagen und an Wochenenden anzubieten oder für Gymnastik für ältere Bewohner. Aber trotz dieser Hilfen bleiben die Belastungen hoch. Es ist bewundernswert, wie unsere Hauseltern und Betreuer mit dieser schweren Aufgabe umgehen.