Stiftung Hohenroth - Heimat im Alter
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„Solange ich es kann, helfe ich gerne noch im Haushalt“

Eine unserer Seniorinnen berichtet über ihren Tageslauf in Burgsinn:

„Um 7.30 Uhr werde ich geweckt, wenn ich möchte. Samstags und Sonntags schlafe ich aus. Danach gehe ich ins Bad und mache mich fertig. Nachdem der Frühstückstisch am Abend zuvor gedeckt wurde, können wir gleich mit dem Frühstück beginnen. Bei uns greifen alle gern nach dem Müsli mit frischem Obstsalat. Etliche Bewohner brauchen Hilfe. So streiche ich gerne die Brote für meinen Tischnachbarn Manfred. Gemeinsam räumen wir den Tisch wieder ab und ich räume die Spülmaschine ein. Als erstes mache ich mein Bett, dann helfe ich im Haushalt oder gehe ins Dorf z.B. zur Apotheke, zum Supermarkt, zum Zahnarzt, zum Hausarzt oder zur Krankengymnastik.

Um 11.45 Uhr treffen sich alle Bewohner zum Mittagessen. Spülmaschine einräumen ist auch hier wieder meine Aufgabe. Ich habe eine kurze Pause, wenn ich nach Hohenroth zur Arbeit fahre. Um 13.20 Uhr werde ich schon vom Fahrdienst abgeholt. Ich gehe trotzdem gerne 3mal in der Woche in den Kräutergarten, weil ich dann weiter zur Werkstattgemeinschaft gehöre. 2mal in der Woche bleibe ich im Haus Adelmann, kann lesen, spazieren gehen oder Musik hören. Aber solange ich es kann, helfe ich auch gerne noch im Haushalt, z.B. Wäsche falten und Abendbrot bereiten mit Wurst, Käse und Gemüseteller und Tee.

Während des Essens erzählt jeder, was er am Nachmittag erlebt hat. Gemeinsam räumen wir den Tisch ab und dann beginnt der gemütliche Teil des Abends. Meistens schaue ich noch ein wenig Fernsehen und danach gehe ich ins Bett. Am Mittwochabend räumen wir die Sessel weg und es ist Ausdauertraining und Bierrunde. Freitags ist Musik mit Yvonne. Und alle vierzehn Tage bin ich beim Bibel teilen im Haus Vornewald. Immer lädt mich dann eine Hausgemeinschaft zum Abendbrot ein. Das finde ich sehr schön. Gelegentlich nehmen wir auch an den Veranstaltungen im Festsaal teil, wo uns der ehrenamtliche Fahrdienst begleitet. Unseren Ehrenamtlichen an dieser Stelle herzlichen Dank!

Und auch herzlichen Dank an alle Stifter, meine neue Brille habe ich gerade auf der Nase.“